Mittwoch, 19. März 2014

Schritt 2 - Schnapp dir ne Flex

Immer daran denken -> safety first



So schnell kanns gehen. Gerade noch stolze Besitzer zweier völlig intakter Industriefässer, da fallen sie schon der Flex zum Opfer. Wir befinden uns in der Brutstätte unseres Smokers: Die Werkstatt. Hier findet die Action statt. Zuerst benötigt unsere Garkammer natürlich eine Luke. Quasi der Eingang zum fleischgewordenen Glück. Zugegeben, noch ist davon nicht sehr viel zu sehen. Doch die Arbeit, die hinter so einer Luke steht, ist genauso wenig ersichtlich. Es dauert nämlich seine Zeit, bis alles richtig angezeichnet und bereit zum ausschneiden ist. Schließlich sollte die Türe nicht zu groß, aber auch nicht zu klein und natürlich auch mittig herausgeschnitten werden. Dabei darf aber die Sicherheit auf keinen Fall zu kurz kommen. Wir tragen eine Schutzbrille! Und mit EINE meine ich auch EINE. Wir haben nämlich nur EINE. Sie bildet unsere ganze Sicherheitsvorkehrung. Sichere Arbeitsunterlage? Eventuell Handschuhe? Professionelle Arbeitskleidung? Alles Quatsch! Hauptsache ne Brille auf dem Kopf. Apropos Arbeitsunterlage. Seht ihr auf was wir das Fass gestellt haben? Richtig, das ist ein umgedrehter Stuhl. Aber Hey, er erfüllt seinen Zweck. Mehr gibt es leider zu diesen Schritt nicht zu berichten. Aber seid euch sicher, da kommt noch Einiges. Also dranbleiben und weiter reinklicken.




Schritt 1 - Besorg dir Tonnen

Schnell waren wir uns einig: Einen Smoker bauen ist echt ne coole Sache. Aber so überschwänglich die Anfangseuphorie auch war, so wich sie doch schnell der Ratlosigkeit. Ja...Smoker...und jetzt? Naja, dachten wir uns, erst mal brauchen wir das Offensichtlichste: Feuerbox und Garkammer. Aber wo zum Henker bekommt man so etwas her. Oder wie zum Teufel schweißt man sich so etwas selbst zusammen? Verzweifelt zerbrachen wir uns unsere Köpfe, riefen bei Metallbearbeitungsfirmen an ob sie uns nicht ein Fass zurecht biegen könnten, oder wollten schon zum Schrottplatz fahren um uns mühsam unsere Teile selbst zusammen zu suchen. Irgendwann, uns fiel immernoch nichts Konkretes ein, machten wir uns darüber lustig: "Ey, lass mal so ein brennendes Fass von den Pennern klauen. Denen wird es dann zwar kalt, aber wir hätten was wir suchen." Und plötzlich viel bei Domi der Groschen. Eventuell könnte man ja alte Industriefässer im Internet kaufen. Und tatsächlich: Auf Ebay gab es eine Menge von Angeboten. Kleine Fässer, große Fässer, alles was das Herz begehrt und das auch noch erschwinglich.
 Die Tonnen, die ihr oben auf dem Bild sehen könnt sollen nun das Kernstück unseres Smokers bilden. Jedes hat 25 Euro gekostet. Sofort waren wir wieder bei der Sache und bereit wie noch nie unserer Idee Leben einuzuhauchen.

Samstag, 1. März 2014

Einleitung

Wenn du das liest, gibt es genau 3 Möglichkeiten. 1. Du hast dich hoffnungslos in den endlosen Weiten des world wide web verirrt und bist zufällig hier gelandet. Wenn dies der Fall ist: Bleib da! Wir sind sehr Gastfreundlich. 2. Du bist ein Freund von mir oder meinem Bruder. Wenn dem so ist: Bleib erst recht da! Und wehe wir hören auch nur ein böses Wort. Wir sind nicht kritikfähig. 3. Du willst Pornos gucken und hälst "Bro,ject Smoker" für eine abgefahrene Sexpraktik. Trotz der Gefahr die Leute aus Gruppe drei zu verlieren, welche höchstwahrscheinlich die absolute Mehrheit gestellt hätten, müssen wir ausdrücklich darauf verweisen, dass wir auf jeglichen sexuellen content verzichten. Hier geht es um Metall, schwitzende Männer, Werkzeug und natürlich ne ganze Menge Spaß. Diesen wollen wir gerne mit euch allen teilen. Deshalb gibt es nun unseren Blog: "Bro.ject Smoker".

Wir, das sind Domi und Patrick. Eines Tages, lang lang ists her, da kam Domi plötzlich mit der Idee an, einen Smoker selbst bauen zu wollen. Ihr wisst schon. Smoker. Der ultimative Grill. Das beste vom besten. Man bringt ihn in Verbindung mit Amerikanischen Barbecue, mit brennenden Buchenholz und natürlich mit jeder Menge Fleisch. Marinierte Hühnerbrüste, Schweinelenden zart gegart, Kalbshax`n, die förmlich vom Knochen fallen, Rinderentrecote auf den Punkt genau gegrillt. Der Fleischsaft strömt beim anschneiden aus allen Poren, dazu ein dickes Stück Kräuterbutter, das langsam auf dem Steak zerfließt...ups, jetzt wird es plötzlich doch ganz schön sexy; außerdem schweife ich ab. Die Kernaussage: Wir baun nen Smoker und ihr sollts alle sehen.

Wir wünschen uns, dass ihr gefallen daran findet, gerne auf unserer Seite vorbei guckt und Kommentare da lasst. Und wer weiß, vielleicht bist es genau du, der schon bald bei unserer Smoker-Einweihungsparty ein saftiges Stückchen Fleisch absahnt.

Für alle, die sich auf dem Endprodukt Smoker keinen Reim bilden können, gibt es noch ein kleines Bild.


Der alte Smoker von einem Bekannten. Mal sehen was wir davon verwenden können.